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Giurgiu - Silistra

Zu Gast beim Boss

Silistra/Bulgaria
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Das hätte es in Deutschland niemals... ganz sicher niemals gegeben. Nachdem ich gestern das Hotel erreicht hatte, das keinen geschlossenen Raum für mein Bike hatte und ich aufgrund des einsetzenden Gewitters keine Lust darauf hatte ein anderes Hotel zu suchen, beschloss ich das Bike mitsamt dem halben Gepäck auf dem Parkplatz anzuschließen. Sehr oft beteuerte die Rezeptionistin und ein weiterer Angestellter, dass dies ein Safe Place sei und garantiert nichts wegkommen würde. Wie sich am nächsten Morgen herausstellen sollte, hatten sie mit ihren Beteuerungen recht. Im Hotel des Bosses würde sich keiner an fremden Eigentum vergreifen. Wie gesagt... in Deutschland wären meine Sachen fort gewesen, weil niemand darüber gewacht hätte.

An diesem Morgen fragte ich, wer denn der Besitzer des Hotels sei, dessen Konterfei in der Hotel-Lobby ein wenig an die Charakteristik eines alleinherrschenden Staatsoberhauptes erinnert. Es stellte sich heraus, das der Hotelbesitzer fünf Dental-Labore/Zahnarztpraxen in Giurgiu hat. Aus Erzählungen von einem ungarischen Campingplatzbesitzers wusste ich, was das bedeutete. Aber auch der gesunde Menschenverstand sagt einem, wie bringt es ein Mann zu fünf Zahnlaboren/-praxen in einem Land in dem den Leuten eher das Geld fehlt um sich mit Zucker die Zähne zu zerstören. Jedenfalls ließ ich mich aufklären, dass der Boss ein Big Player in Giurgiu sei.

Jedenfalls kann ich mir lebhaft vorstellen, was im Falle des Fehlens meines Fahrrads sich für eine Dynamik entwickelt hätte. Dagegen ist das Moskau Inkasse Sängerknaben....

Nun denn bin ich heute morgen freundlich verabschiedet worden, machte mich im Gegensatz zu den prognostizierten Wetterbedingungen das erste mal zu für Mitteleuropäer gesitteten Temperaturen auf den Weg. Es war der erste Tag, an dem das Thermometer nicht auf deutlich über 30 Grad stieg.

Über die Brücke der Freundschaft bin ich wieder von Rumänien nach Bulgarien eingereist. Musste ich ansonsten immernoch meinen Pass vorzeigen (EU?), würde ich nun einfach durchgewunken. Über einer Autobahn ähnlichen Straße befuhr ich die 21 Richtung Silistra. Nach einigen Kilometer verengte sich die Fahrbahn auf zwei Fahrstreifen. Der reichliche Verkehr auf der Transitstrecke hat insgesamt wenig Platz. Gerade zu Beginn der heutigen Etappe kann ich zahlreiche Nahtodereignisse nicht verleugnen. Das Verhalten der Autofahrer veränderte sich signifikant, als ich das Rücklicht meines Anhängers anmachte. Ich weiß nicht warum... aber der Seitenabstand war somit für die restliche gesamte Tour kein Thema mehr.

Die Strecke heute war zwar schwierig zu fahren, machte aber eine Riesengaudi. Während der zweiten Hälfte der Tour zeichnete das Höhenprofil eine Rampe nach der anderen. Jede jeweils auf rund 180 m und hinunter auch auf 60. So waren immer mal wieder Geschwindigkeiten in Höhe von 60 km/h. Leider sind meine Mäntel schon ziemlich auf. Konzentration war heute also gefragt.


Je nach dem, wie morgen der Wind steht, werde ich morgen die kompletten 150 km nach Konstanza fahren oder nach der Hälfte noch mal ein Quartier beziehen.

Wie in den vergangenen tagen fallen mir schon beim Schreiben immer die Augen zu. Vielleicht merkt man es an der gepflegten Rechtschreibung... ;-)

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