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Kurz bevor ich meine Füße aus der Donau und mein Hinterteil zu Bett schickte, öffnete der Himmel noch mal mit zwei heftigen Gewittern seine Schleusen. So lag ich also in meinem gemieteten Holzbungalow und der Regen klopfte mich in den Schlaf. Gegen vier Uhr morgens klopfte allerdings nichts mehr. Es rauschte. Es rauschte gewaltig. In der anbrechenden Morgendämmerung sah ich die Bäume sich unter der Last des Sturmes biegen.

Der Wind begleitete mich den ganzen Tag. Das ist als Norddeutscher jetzt nichts arg neues. Das er aus der richtigen Richtung kommt, das ist neu. So fuhr ich heute meine 100 km relativ relaxt bei schönstem Sonnenschein und mit allerfeinstem Rückenwind, da die Donau sich größtenteils nach Osten bewegt. Erst 20 km vor Budapest wird sie nach Süden abbiegen.

Heute konnte ich aus zwei Ländern wählen. Die Eurovelo 6 verläuft sowohl durch die Slowakei als auch durch Ungarn. Die Donau ist seit einer Weile schon Grenzfluss. Wohl auch der Grund, warum sich schon seit längeren mehr kein Kraftwerk über den Strom spannt, sowie es alle 50 km in Österreich der Fall war. Zwar habe ich die Donau in den letzten Tagen kaum gesehen, da die Radwege über Deiche meist durchs dicht bewaldete Auenland führen, aber an meinem Zielort konnte ich im Gegensatz zu Österreich feststellen, dass das Gewässer fließt.

Ansonsten wird die Beschilderung des Donauradweges zunehmend lichter. Daher wird kein Navigationssystem am Fahrrad immer wichtiger. Ich überlege, ob ich nun nach Budapest in einem Rutsch durchfahren soll. Das wären etwa 150 km. Aus der Fahrt nach Krems weiß ich allerdings, dass das auch ein Fehler sein kann, weil die Regeneration dann ewig dauert.

Ich werde es vom Wind abhängig machen...

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