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Simonsberg - Itzehoe

Flut auf dem Zeltplatz

Simonsberg/Germany
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Der Wetterbereicht des vergangenen Tages hatte schon erfrischenden Regen vorhergesagt. Ich war am Vortag auf einem Campingplatz namens -Zum Seehund- in Simonsberg angekommen. Der Platz trug den Namen nicht zu unrecht, denn wie sich beim Öffnen des Zeltes am Morgen herausstellte, ist man über Nacht nichts ahnend im Lebensraum des Meeressäugers angekommen.

Ich schlüpfte also im Zelt das erste Mal in mein martialisch anmutenen Bundeswehr-Flecktarn-Gore-Tex-Nässeschutz (nicht schön, aber er funktioniert und ist supergünstig) und sagte jedem, der mich doch allzu schockiert ansah, dass ich in Frieden käme. Das Zelt musste ich diesen Morgen im Zeltplatz-Flutgebiet abbauen. Das ist natürlich unpraktisch. Zum einem wiegt es mehr, wegen dem darin enthaltenen Wasser, zum zweiten würde es unangenehm, müsste ich darin die nächste Nacht schlafen. Allerdings habe ich mir am Vorabend, wegen der langen Etappe am einzigen Tag meiner Reise ein Hotelzimmer gebucht. Daher empfand ich das alles gar nicht so schlimm.

Was mir so noch gar nicht bewusst war hat Schleswig-Holstein den ein oder anderen Hügel, der sogar nicht selten reichlich bewaldet ist. Das hatte, wie sich herausstellte, Vor- und Nachteile. Der große Vorteil war, dass ich endlich mal die Vorzüge meines Aevon/Cycloboost E-Trailers nutzen konnte. Den, bisher nur recht ineffizient bei Gegenwind genutzten Vortrieb des kleinen 250 W Elektromotors, konnte ich auf den Steigungen nun jetzt richtig nutzen. Der erhebliche Nachteil: Man erkennt die Entwicklung des sich ändernden Wetters nicht mehr so wirklich. Voll konzentriert auf den richtigen Einsatz des Anhängers und mitunter rasanten Abfahrten (mit dem Gespann auch spannend), bemerkte ich es nicht, wie ein heftiger Schauer aufzog. Gewahr wurde mir das erst, als ich hinter einer Kurve plötzlich in eine schwarze Wand hinein sah. Chancenlos meine Regenkluft wieder anzuziehen, flüchtete ich in dem unmittelbar einsetzenden Regen in den Carport eines gottverlassenen Bauernhofs und wartete etwa eine 3/4 Stunde den Regen ab.

Die andere Hälfte der Strecke verlief landschaftlich reizvoll aber fahrerisch eher ereignislos. Morgen geht es von Itzehoe nach Halstenbek. Nochmal eher gechmeidige 50 km.

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