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Negotin/Serbia
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Beginnen wir jedoch am Ende des letzten Tages. Ich hatte als einziger Gast eines kleinen Campingplatzes einen Bungalow angemietet. Schon bei der Ankunft hörte ich bereits das Dinnergrollen in der Ferne. Über Gewitter im Durdap-Nationalpark kann man eigentlich nur zweierlei sagen: sie sind laut und ziehen kaum. So genoß ich die große Lightshow mit einigen Naheinschlägen bis.... ja bis.... der Strom ausfiel. Das war beknackt. Denn durch die Etappe von 150 km am Vortag fehlte mir nun ein ganzer Akku ... außerdem war es dunkel... da alleine im Wald.

Die Elektronen für mein Bike bräuchte ich allerdings heute dringend für meinen Tag. Denn es ging darum gut 1.000 Höhenmeter zu meistern. Tapfer also sparte ich dienganze Energie für die Rampen auf den letzten 40 km von knapp 100 km.

Am höchsten Punkt der Berg- und Talfahrt hatte der liebe Gott ein Einsehen. Er schickte mir Eiswürfel vom Himmel um meine Getränke zu kühlen, die im Bauch meines Anhängers vor sich hin gärten. Und er schickte nicht nur einen Eiswürfel... sondern alle. Also stellte ich mich an einer Bushaltestelle unter und wartete bis sich Blitz und Donner verzogen.

Während der Wartezeit studierte ich die Todesanzeigen. Die Serben haben die Eigenart auf öffentlichen Plätzen z.B. Laternenmasten, alten Häusern und, wie eben hier, an Bushaltestellen das Ausscheiden ihrer Angehörigen zu verkünden. In diesem Zusammenhang fiel mir auch ein, das auf jeder Straße, auf der ich mich in Serbien bewegte, am Rand alle paar hundert Meter Grabsteine zum Gedenken an Opfer von Autounfällen durch ihre Angehörige aufgestellt wurden. Die Landstraßen gleichen Friedhöfen.

Nun beendete ich meine Warterei und fuhr mit meiner Berg- und Talfahrt fort. Noch gut 30 km. In Negotin angekommen suchte ich mir ein Hotel und dürfte das erste mal seit Wochen... Achtung: deutsch sprechen. Zudem sind hier reichlich Zöllner aus europäischen Ländern untergebracht, die die europäischen Außengrenzen bewachen und die serbischen Grenzschutzbeamte unterstützen. Auf die Frage, ob sie noch gut zu tun hätten, gaben sie keine Auskunft. Das sei Staatsgeheimnis.

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